Warum Kalk Ihrem Haus zusetzt.
Regenwasser nimmt auf seinem Weg durch den Boden Kalk auf. Was als gelöstes Calcium und Magnesium bei Ihnen ankommt, kristallisiert beim Erhitzen aus und legt sich als harte Schicht auf alles, womit das Wasser in Berührung kommt.
Die Folgen kennt jeder: Flecken auf Armaturen und Duschwänden, die sich kaum wegwischen lassen. Waschmaschine und Boiler, die mehr Energie brauchen und früher aufgeben. Leitungen, die sich über die Jahre zusetzen.
Eine Wasserenthärtung setzt genau dort an: Sie nimmt dem Wasser den Kalk, bevor es ins Haus geht.
Was sich für Sie ändert.
- Kalkfrei im ganzen Haus — die Anlage sitzt direkt hinter dem Wasserzähler und behandelt alles, was danach kommt.
- Weniger Reinigungsmittel — Kalkflecken entstehen erst gar nicht.
- Längere Lebensdauer für Waschmaschine, Spülmaschine und Boiler.
- Spürbar weicheres Wasser beim Duschen und Waschen.
- Schutz für Ihre Membranfiltration — weiches Wasser verlängert die Lebensdauer der Anlage deutlich.
Wie die Enthärtung arbeitet.
Das Prinzip stammt aus der Natur. Bestimmte poröse Gesteine können dem Wasser Calcium und Magnesium entziehen und dafür andere Mineralien abgeben — ein Tausch, der schon im Boden stattfindet. Moderne Anlagen nutzen dasselbe Prinzip mit langlebigen Kunststoffharzen.
Im Betrieb fließt das harte Wasser durch den Harztank. Das Harz nimmt die Härtebildner auf und gibt dafür Natrium ab. Was herauskommt, ist weiches Wasser.
Ist das Harz irgendwann gesättigt, spült die Anlage es mit Salzlösung durch: Das Harz nimmt wieder Natrium auf, der Kalk geht mit dem Spülwasser weg. Danach beginnt der Kreislauf von vorn — vollautomatisch. Die Anlage zählt, wie viel weiches Wasser sie geliefert hat, und regeneriert sich bedarfsgerecht — bei uns eingestellt auf die Nachtstunden.
Das Enthärtungsprinzip: Ausgangsposition, Betrieb, Regeneration — und von vorn.
Was die Anlage braucht.
Im Betrieb: nur Salz und ein wenig Strom. Ein Beispiel für einen durchschnittlichen Haushalt mit 150 m³ Wasser im Jahr: rund vier bis fünf Säcke Regeneriersalz à 25 kg — das sind etwa 4 bis 5 Euro im Monat. Der Stromverbrauch der Steuerung liegt bei etwa drei Watt und fällt praktisch nicht ins Gewicht.
Spülwasseranschluss
Für die Regeneration braucht die Anlage einen Anschluss in der Nähe.
Platz
Gerechnet wird mit etwa 67 × 32 × 50 cm in der Nähe des Wasserzählers.
Stromanschluss
Eine normale Steckdose für die Steuerung genügt.
Enthärtung und Membranfiltration ergänzen sich.
Beides zusammen ist die sauberste Lösung fürs ganze Haus. Die Enthärtung schützt Leitungen, Geräte — und auch Ihre Membranfiltration, deren Lebensdauer dadurch deutlich steigt.
Umgekehrt gilt: Beim Enthärten tauscht die Anlage Kalk gegen Natrium, der Natriumgehalt steigt also leicht an. Die Membranfiltration nimmt ihn anschließend wieder heraus. Am Küchenhahn kommt dadurch leichtes, reines Wasser an — mit vollem Aufnahmepotenzial.
Oder kurz gesagt: Leichtes Wasser pflegt das feine Rohrsystem in uns — weiches Wasser das unseres Zuhauses.
Wir bleiben an Ihrer Seite.
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